Da wären wir auch schon! Die erste Station unserer Reise: Landeskunde. Keine Angst, das wird hier keine trockene Geografie- oder Geschichtsstunde, denn du bist hier bei China4You. Hier lernst du genau das, was dich zum China-Experten macht, also Wesentliches über das Land an sich, sowie ein wenig Politisch-Wirtschaftliches.

Hast Du diese Fahne schon einmal gesehen? Das ist die Flagge der Volksrepublik China. Naja, Du als angehender China-Experte hast das doch sicherlich gewusst, nicht wahr?! Aber weißt Du auch, welche Bedeutung sie inne hat?

Die Flagge wurde erstmals am 1. Oktober 1949 gehisst. Der große goldene Stern soll die Führung der Kommunistischen Partei Chinas darstellen, während die vier kleineren Sterne die vier Klassen des Volkes in China (so wie sie von Mao Zedong eingeteilt wurden): Arbeiter, Bauern, Kleinbürgertum, und patriotische Kapitalisten repräsentieren. Auch die Farben sind von Bedeutung: Die Farbe Rot steht für den Kommunismus und Gold soll die gelbe Rasse der chinesischen Nation symbolisieren.

Chinas Oberfläche beträgt etwa 9,8 Millionen Quadratkilometern und ist etwa so groß wie Europa. Aus diesem Grund herrschen zwischen den einzelnen Regionen unterschiedliche klimatische Verhältnisse.

 

Von Norden bis Süden beträgt die Ausdehnung Chinas ca.  4.500 km.; vom Osten bis zum Westen 4.200 km. Der Jangtsekiang ist mit seinen 6.300 km der längste Fluss Chinas, während der Mount Everest  mit 8.848 m der höchste Berg im Lande ist. Außerdem können wir auf jeder Karte den Qinghai-See erkennen, welcher mit seinem Ausmaß von 5.000 km² wiederrum der größte See der Republik ist.

China kann grob gesehen in drei Bereiche eingeteilt werden:

  • Im Osten Chinas  befinden sich die Deltas der größten Flüsse des Landes. Der südöstliche Teil ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Dieses gesamte Gebiet liegt 500 m über dem Meeresspiegel.

  • Westlich schließen sich Bergland und Hochebenen und -Becken an, wie etwa die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1000 bis 2000 Meter.
  • In Westchina finden wir größtenteils Hochebenen und Hochgebirgen wie den Himalaya, Tianshan, Pamir oder die tibetischen Hochebene. Die durchschnittliche Höhe der ganzen Region beträgt 4000 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist auch die trockenste Region des Landes mit den Wüsten Taklamakan und Gobi.

Die Hauptstadt Chinas, dessen Bevölkerung bei ca. 1,3 Milliarden Menschen liegt, ist Peking; Shanghai, Lanzhou, Wuhan, Guangzhou, Harbin, Lhasa, Ürümqi, Nanjing, Xi'an, Chengdu, Kunming, Tianjin, Chongqing und Shenzhen sind weitere wichtige Städte.

Die Fläche Chinas besteht zu 1,5 Prozent aus Städten, zwei Prozent aus Feuchtgebieten, 6,5 Prozent aus Ödland, neun Prozent aus Wald, 21 Prozent aus Wüste, 24 Prozent aus Grasland und zu 36 Prozent aus Ackerland.

 

Politik

Die Regierungsform Chinas ist eine sozialistische Diktatur, angeführt von der kommunistischen Partei. Sie bestimmt  die politischen Richtlinien. Die Kommunistische Partei Chinas zählt mehr als 52 Millionen Mitglieder (dies sind 4,5 Prozent der Gesamtbevölkerung) und ist die größte kommunistische Partei der Welt. Sie ist straff organisiert, formell werden zwar die höheren Organe von den niederen gewählt, jedoch verläuft  der Befehlsweg von oben nach unten.
Außerdem gibt es in China noch andere kleinere politische Parteien und Massenorganisationen aktiv. Zu diesen zählen die Demokratische Chinesische Liga, der Chinesische Sportverband und der Chinesische Frauenverband.

Wirtschaft

Die chinesische Wirtschaft basierte mehr als 2000 Jahren als eine Art Feudalsystem. Der Landbesitz lag in den Händen weniger Menschen, die von den Abgaben der Bauern lebten.
Trotzdem mussten die Bauern Steuern an die kaiserliche Regierung zahlen.
Nach Ende der Opiumkriege 1860 wurden Eisenbahnschienen und Straßen gebaut und so begann die industrielle Entwicklung.
Mitte der zwanziger Jahre entstand die chinesische kommunistische Partei, die in weiten Teilen des Landes das Agrarprogramm einführte, das die Abgaben kontrollierte und die Überproduktion verhinderte. Am 1.10.1949 gelang es der kommunistische Partei seit dem Kaiserreich, eine vereinte Nationalregierung und eine gemeinsame Wirtschaftspolitik zu schaffen.
Danach folgte das Einschränken der Inflation, der Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und der Senkung der Arbeitslosigkeit. 1958 entstanden die ersten bäuerlichen Gemeinden, die in den achtziger Jahren eine bedeutende Rolle hatten. Das staatliche Eigentum wurde allmählich auf Industriefabriken und Handelsunternehmen ausgedehnt. Im ersten Fünfjahresplan wuchs die Industrie beständig und der staatseigene Sektor gewann an großer Bedeutung.  1958 folgte der zweite Fünfjahresplan, der wegen großen Irritationen im Wirtschaftsmanagement abgebrochen werden musste.
Der dritte Fünfjahresplan begann 1966, aber sowohl die landwirtschaftliche als auch die industrielle Produktion wurde durch die Auswirkungen der Kulturrevolution, angeführt von Mao Zedong, beträchtlich geschwächt. Der vierte Fünfjahresplan wurde 1971 eingeführt, als sich die Wirtschaft halbwegs erholt hatte. Nachdem die Spuren der Kulturrevolution beseitigt waren, entschied man sich die wirtschaftlichen Förderungen zu steigern. Der fünfte Fünfjahresplan wurde 1976 eingeleitet, jedoch 1978 unterbrochen. Der Zehnjahresplan von 1986 bis 1990 basierte auf der Annahme eines jährlichen ökonomischen Wachstums von sieben Prozent, doch die wirtschaftliche Entwicklung verlangsamte sich nach der politischen Krise 1989. 1992 konnte sich in der Wirtschaft bereits ein Wachstum von 13 Prozent verzeichnen lassen. Die landwirtschaftliche Produktion erbrachte 27 Prozent des gesamten nationalen Einkommens, die industrielle Produktion mehr als 45 Prozent. Die Produktionen stiegen in den vergangenen Jahren sehr.


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