Die chinesische Kultur ist die nächste Station. Interresant, atemberaubend, ja außergewöhnlich ist sie! Hier ein kleiner Einblick...

Starten wir doch mit dem Essen! Wie so vieles im Land ist auch die chinesische Küche vielfältig und alles andere als „normal“. Chinesische Gerichte bestehen meist aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Hauptgerichten von denen alle gemeinsam essen. Jeder hat Reis immer bei sich stehen, was jedoch erst am Ende gegessen wird. Die Hauptgerichte werden nach und nach serviert. Die Hauptgerichte isst man mit Stäbchen, die häufig auf einer runden Drehscheibe angeordnet sind. Achja, wenn Du nicht weißt, wie man mit Stäbchen isst, ist das kein Dilemma. Das ist eigentlich sehr einfach und mit ein bisschen Übung hast du den Dreh schnell raus. Es ist aber in fast allen Lokalen oder auch zu Hause möglich Besteck zu erhalten. Tee ist das Getränk überhaupt beim Essen, doch es ist möglich einen Softdrink oder auch ein Bier zu bitten, also keine Panik. Häufig wird gegen Ende der Mahlzeit eine Suppe serviert, welche die Chinesen als Getränk betrachten. So sagt man auf Chinessich auch Suppe trinken und nicht essen. In der Regel unterteilt man die chinesischen Gerichte in vier verschiedene Geschmacksrichtungen..

In China gibt es vielerlei Religionen, wie Islam, Christentum, Buddhismus und Konfuzianismus, wobei letzterer oft eher als philosophische Schule gesehen wird. Desweiteren gibt es vor allem hinduistische und lamaistsiche Minderheiten. Doch aufgrund der kommunistischen Ideologie sind die meisten Menschen dort atheistisch orientiert, d.h sie glaube an keinen Gott und gehören keiner Religion an.

Seit der Öffnung des Landes gilt in China das Prinzip der Religionsfreiheit, was bedeutet, das offiziell alle anerkannten Glaubensrichtungen (dazu zählen Buddhismus, Daoismus, Islam, protestantisches und katholisches Chirstentum) gleiche Rechte und den gleichen Status geniessen.

Da die Grenzen zwischen den unteschiedlichen Glaubensrichtungen teils fliessend sind und viele Menschen mehreren Religionen auf die eine oder andere Weise angehören, ist es kaum mögilch zu sagen, wie viele Mitglieder die einzelnen Religionen haben.

Wie alt die chinesische Musik ist weiß niemand. Sie war jedoch immer von grosser Bedeutung für die chinesische Kultur. Aufzeichnungen gibt es seit der Shang Dynastie (circa 1600-1000 B.C.). Aus dieser Zeit gibt es auch archäologische Ausgrabungen die eine Vielzahl von Schlaginstrumentnen zu Tage brachten. Später dann gehörte Musik zu den 4 Fähigkeiten die ein Edelmann beherrschen musste. Jedoch wurde Musik nicht nur als Unterhaltung gesehen: Confucius (551-479 B.C.) sah sie als Mittel an, Ordnung in das Universum und in die menschliche Gesellschaft zu bringen; 300 Jahre später in der Chou Dynastie wurde die Musik hingegen als Zeitverschwendung angesehen und fast alle Musikinstrumente und Aufzeichnungen wurden zerstört. Die Musik bekam jedoch schnell Ihre Bedeutung zurück. So richtete Kaiser Han Wudi, ( 140 to 87 B.C.) z.B, ein Minsisterium für Musik ein, dass u.a. "alte" Musik sammeln sollte. Der Höhepunkt der Musikentwicklung lag in der Tang Dynastie (618-906). Kaiser Tai Zong (597-649) hatte zehn verschieden Orchester; 8 davon besetzt mit ausländischen Musikern.

 

Anbei ein kleines Hörbeispiel:


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!